Es regnet, es regnet die Erde wird nass…

Veröffentlicht in Arrived... am Juni 18, 2008 von flicka

Und nun zum Wetterbericht…

 

Am Wochenende vom 31.05. – 01.06. regent es durchgehend. Bleiben sie das ganze Wochenende Zuhause und bewegen sie sich nur  kurz beim Badmintonspiel gegen die Gasteltern.

 

Die folgende Woche bleibt regnerisch. Auch wenn das Wetter eher untypisch ist, wird der Regen nach 2 Monaten ohne Niederschlag dringend gebraucht.

Langweile kommt bei guter Auftragslage im Buero nicht auf. Geniessen sie die Geschaeftigkeit bevor das Hoch wieder umschlaegt.

 

Das Wochende vom 06.06. (freier Freitag umzugsbedingt) bis zum 09.06. (Queens Birthday, Nationaler Feiertag) ist eher wechselhaft. Lassen sie sich durch das Wetter nicht abhalten mit internationaler Besetzung ein Wochenede am Strand von Noosa zu erleben.

Die Wetterbedingungen sind fabelhaft um ein Auto zu mieten und sich im zick zack Kurs (ohne Strassenkarte) dem Strand zu naehern.

Bei herbstlichen Temperaturen um die 20 °C kann man froestelnd in den Ozean springen.

 

Am Sonntag (08.06.) gibt es Regen, kein Grund sich nicht auf die Wanderung im riesigen Nationalpark in Nossa zu begeben. Schauen sie nur nicht zu oft nach oben um Koalas zu entdecken, denn durch Dauerregen ist mit Ertrinken zu rechenen.

Das Wetter hellt kurz nach dem Mittag auf und wird sofort mit lauten Gesang durch die Touristen begruesst, die sich fuer diesen Tag vorgenommen haben, jeden bekannten Disneysong umzudichten und gegen die Felswand zu schmettern, damit auch jeder was davon hat.

So koennen sie die kurzen Sonnenstrahlen zu der Melodie von Tarzan geniessen, wobei der Refrain folgerndermassen geht: „You are trapped in Noosa Park, cause you alreadt lost your path…“

Die Naechte sind kuehl. Es wird empfohlen die herkoemmlichen Bettlaken, die normalerweise in Queensland als Decke dienen, gegen eine richtige Decke einzutauschen. Seien sie aber darauf gefasst, dass es zu Engpaessen kommt und sie moeglicherweise (mit Sicherheit) keine Decke abbekommen und sich durch die Nacht frieren.

 

Montag (09.06.) ist es meistens schoen mit boeigem Wind. Verbringen sie den Tag auf am Strand von Bribie Island und bewegen sie sich langsam in Richtung Brisbane zurueck um sich von den kurzen kalten Naechten und nassen langen Tagen zu erholen.

 

Mittwoch und Donnerstag ist Erkaeltungswetter zu verzeichnen. Wenn sie eine heisse Stirn haben, von innen schmelzen und von aussen Erfrieren, koennen sie davon ausgehen, dass sie mitten in diesem Tief stecken. Bleiben sie im Bett, schlafen sie 1,5 Tage am Stueck und erheben sie sich Freitag, mit der aufgehenden Sonne, wie neu geboren.

 

Das Wochenende verspricht Super-Wetter.

Nutzen Sie den Samstag (14.06.) fuer eine zweite Tour nach Moreton Island. „Die Sonne scheint mir auf den Bauch, das soll sie auch!“ ist das perfekte Motto fuer den sonnigen Tag. Das sonstige Doesen nach dem Mittag sollte trotzdem diesmal durch eine Quad Bike Tour ueber die Insel ersetzt werden. Sandige Rampen, gefaehrliche Schraeglagen und abschuessige Huegel werden mit Bravour gemeistert und sie werden zu der Entscheidung kommen muessen, ob sie nun den Hundeschlitten oder doch lieber ein Quad Bike fuer die Midlifecrisis reservieren lassen.

Der Sonntag wird trotz des schoenen Wetters im Spaetherbst fuer die Vorbereitung des Internationalen Dinners genutzt.

 

Der milde Abend am Montag bietet beste Bedingungen fuer das Internationale Dinner. Daenemark serviert die Vorspeise, Chile den Hauptgang, Deutschland die Nachspeise und Frankreich den Wein.

Angeregte und aufgeregte Disskusionen  zum Thema EM koennen aufkommen. Halten sie sich deshalb nicht zu nah bei den anderen Nationen auf, leichte Unwetter und Turbulenzen sind moegliche Folgen.

 

Alles in allem sind diese Vorhersagen gute Rueckblicke. ;-)

Der Wetterfee geht es nach dem oben genannten Erkaeltungstief wieder gut.

Das neue Buero zwingt sie dazu noch geschaeftiger auszusehen als sonst, da nun jeder auf den Bildschirm schauen kann. Macht aber keine weiteren Schwierigkeiten, denn nach nun 3 Monaten gibt es sogar fuer die Praktikantin sehr gute Arbeiten, die eine Herausforderung darstellen.

Es bleiben nun noch 4 Monate und man kann von der Bewegung der Stroemungen auf dem Bildschirm nicht erkennen, ob das Wetter eher dazu neigt, dass man sich freut nach Hause zu kommen oder eher traurig ist, Australien verlassen zu muessen. Um diese Entwicklung naeher zu benennen, muss man diese Stroemungen ueber die Zeit naeher beobachten.

 

Vielen Dank fuer die Hinweise, dass es wieder Zeit war, sich zu melden. Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, aber irgendwie vergeht die Zeit wie im Flug…

Ich hoffe es geht euch allen gut und das Wetter gibt Grund zur Freude! J

 

Ich melde mich bald wieder und ein neues Gewinnspiel folgt in Kuerze.

 

Lieben Gruss an euch! Und feuert unsere Mannschaft ordentlich an!

SCHLAND! SCHLAND! SCHLAND!

 

PS: Vielen Dank nochmal fuer die Rueckmeldungen. Das bedeutet mir wirklich viel!

4. Runde

Veröffentlicht in Postkarten am Mai 20, 2008 von flicka

Nachdem ich mir soviel Zeit gelassen habe, endlich das neue Raetsel und die Loesungen vom letzten Mal.

Die erste Frage:

Brisbane ist die Hauptstadt von: 1a, Queensland

2b, 1.820.400 Menschen leben in Brisbane (2006)

Die Stadt wurde nach Sir Thomas Brisbane (3c) benannt (Ich hatte Glueck, dass „bane“ tatsaechlich etwas bedeutete ;-) )

und man bekommt fuer die Antowrt Nummer 4a die „Ekka“ einen Tag frei.

Die Zuordnung:

A4, B1, C6, D2, E5, F3

Eine Postkarte haben gewonnen:

Meine netten Nachbarn aus Neuseeland mit 0 Fehler

Chris mit 0 Fehlern und den 3. Platz teilen sich mit je 3 Fehlern

Anne und Marwie

Aufmerksame Leser haben bemerkt, dass der letzte Eintrag einen Abschnitt enthaelt, der nicht mit Bildern unterlegt wurde. Ich schaffe sofort Abhilfe mit diesem Puzzel.

Zusammensetzen und mir per E-Mail zusenden. Diesmal zaehlt die Schnelligkeit…

(Es geht auch mit Paint, ich habe es probiert)

Viel Spass dabei!!!

Eine Insel mit 2 Bergen

Veröffentlicht in Arrived... am Mai 19, 2008 von flicka

Eine Insel mit 2 Bergen

 

“Es ist 4 Uhr früh und schon so warm…” mit diesem Gedanken im Kopf zieht sie den Pullover unter dem Rucksack aus und hält den Schritt der anderen Person neben ihr. Sie sind auf der Brücke, es sind ungefähr noch 15 Min bis zum Treffpunkt. Noch schnell in die Brauerei und die Proben umfüllen, dann auf die anderen Zwei warten. Sie sehen alle gleich aus: kleine Augen, bepackt und entschlossen.

Sie steigen in das weiße Auto, alle 4.

Von der Autofahrt können wahrscheinlich nur 2 komplett berichten, der Fahrer und der “Navigator”. Für die anderen Beiden legte sich ein Schleier über das Bewusstsein, der sich erst lichtete als sie beim versehentlichen Augenöffnen die Schönheit des Sonnenaufgangs wahrnahmen, der das warme Licht auf die australischen Weiden ausgoss.

Es ist zu spät umzukehren. Zu weit weg von Brisbane, aber das stand auch nie zur Debatte. Die 4 waren entschlossen es durchzuziehen, alles auszuhalten und die Mission zu erfüllen.

Um nicht aufzufallen mieteten sie sich ein Allradfahrzeug und stellten sich in der Fährschlange an. Keiner der 4 ahnte, was noch auf sie zukommen würde und keiner dachte darüber nach, vor Allem nicht in diesem Moment, als die Blicke fest auf die Delphine gerichtet waren, die vor dem Steg spielten.

Als getarnter Tourist hat man natürlich eine Kamera zur Hand, sie füllten die Wartezeit mit Schnappschussversuchen.

 

Am anderen Ufer das letzte Telefongespräch mit den Kontaktpersonen bevor jegliche Möglichkeit mobil zu telefonieren unmöglich wurde. Wann. Wo. Wie.

Alles klar… oder?

 

Sie fuhren los, das Fahrzeug quälte sich über einen unebenen und schweren Weg. Das gemietete Auto war Schrott, zu wenig Power. Doch nicht nur das war der Grund für die folgende Situation, sondern auch egoistische Leute, die einfach mitten auf dem Weg parken und nachfolgende Fahrzeuge zum Halten zwingen. Das Auto steckte im Sand und nur absoluter Köpereinsatz konnte es nach 20 min befreien.

 

Alles klar… oder?

Scheinbar nicht, die 4 kamen auf einem leeren Parkplatz. Was immer auch passiert sein mag, die Kontaktpersonen waren verschwunden. Das bedeutete zum einen, dass sie den Anschluss verpasst hatten und zum anderen, was schlimmer war, die Übergabe konnte nicht stattfinden. Die teuer bezahlte Ware war irgendwo auf der Insel und nicht dort, wo sie sich befinden sollte, im Kofferraum des gemieteten Wagens. Nach kurzer Diskussion entschied sich die Gruppe weiter zu fahren bis an die nördlichste Spitze der Insel und sich einem Teil des Auftrages zu widmen, dem sie sich verschrieben haben.

 

Die Augen sind weit offen, jedes Auto, jeder ausländisch aussehende Mensch lenkt die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich. Sie müssen zu finden sein…

Vergeudung von Zeit und Sprit: umdrehen, nachsehen, umdrehen, weiter fahren, langsamer vorbei fahren, schnell einholen…

 

Sie sind am “Indianhead”, ihre erste Station.

Es ist schon spät, bald kommt die Flut und dann müssen sie den “Strand Highway” verlassen und einen Unterschlupft gefunden haben.

Eine schnelle Besteigung muss reichen, erledigt, dieses Teilziel ist abgehackt. Sie sind zufrieden mit ihrem Job.

Schnell zurück ins Auto. Eile ist nicht immer gut… und auch in diesem Fall nicht. Das Auto steckt zum dritten Mal an diesem Tag fest im Sand, doch diesmal hat man nicht alle Zeit der Welt, denn die Wellen sind schon hoch und das Wasser kommt schneller in Richtung Strand. Panik in den Augen des Fahrers, beruhigende Worte von den anderen, die sich in eine Reihe hinter das Fahrzeug stellen um anzuschieben.

3 Anläufe, langsam werden auch die Schiebenden nervös, aber es klappt. “Fahr weiter, warte nicht auf uns!”

Anhalten im lockeren Sand wäre ein Fehler. Fester Grund, die Reise geht weiter bis zu einem geeigneten Platz um die Zelte aufzuschlagen.

 

Man findet einen einsamen Platz hinter den Dünen, der Ozean ist da und stellt sich als direkter Nachbar vor. Das Essen war ein Teil der Übergabegüter, sie haben nur das Nötigste.

Es wird ein schöner Abend. Sie haben kein Licht, es wird gestellt von der Milchstrasse und den übrigen Sternen (es ist Neumond). Bis um neun wird Scharade gespielt und da jeder fälschlicher Weise schätzt, dass es schon gegen Mitternacht sein muss, gehen sie schon um neun schlafen.

 

Der nächste Tag erwacht mit Hoffnung, dem gleichen Essen und Regen. Das Motto des Frühstücks: “Heute finden wir sie.” Es hält eine Stunde…

Es geht weiter, weiter mit vergeudeter Zeit und Sprit auf der Suche nach den “Verlorenen”. “Wir wissen nicht einmal ob sie überhaupt auf Fraser sind.” Die Stimmung sinkt und zwar sehr tief.

Der Fahrer, der wohl am ehesten mit dem verschwunden Rest verbunden ist, denkt nur daran diese Leute zu finden, die 2 Leute auf dem Rücksitz wollen die komplette Mission erfüllen, denn das ist der Grund warum sie hier sind. Und der letzte im Bunde ist hin und her gerissen, denn er kann beide Parteien verstehen.

Während die zwei “Pflichtbewussten” ihren Ärger im Diskussionsversuch Luft machen, wirkt der Fahrer diese Methode der Konfliktbewältigung ab und redet nicht mit dem Rest.

 

Lake McKenzie, ebenfalls auf der Liste des Auftrages, sorgt für etwas Entspannung zwischen den 4. Seine Schönheit und der schneeweiße Sand beruhigt die Gemüter und stiftet Frieden für 3 h.

 

Am Abend ist jeder der zwei Parteien bereit seine Meinung und Bedürfnisse mit einer blutigen Auseinandersetzung zu verteidigen. Durch die verzweifelten Versuche, die Spuren der “vom Erdboden Verschluckten“ zu finden, wurden die Erfüllung der Mission noch anstrengender. Bis jetzt lief zwar, außer der Kosten, alles nach Plan aber nun kam der Hunger zur Unzufriedenheit hinzu. Um also Leichenbeseitigung zu vermeiden, kauften die 4 eine Packung der völlig überteuerten Würste in dem einzigen Laden in der Nähe.

 

Die Zelten sind aufgeschlagen und die 4 unterwegs zu Lake Wabbi, als ein schwarzer Jeep neben ihnen hält. Da waren sie, die Vermissten und es stellte sich heraus, dass diese “Freunde” einfach nicht auf die 4 warten wollten und damit weiter fuhren, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass die halbe Ladung nicht ihnen sondern den fehlenden 4 gehörte.

 

15 km weiter am Strand entlang (gefühlte 3 für die, die im Jeep saßen, jedenfalls war das die Entfernungsangabe ihrerseits) hatten sie ihre Festung aufgeschlagen und sich im Luxus und der doppelten Ladung Nahrungsmittel niedergelassen. Man glaubt es kaum, die 4 wurden zu ihrem eigenen Essen eingeladen…

Es war ein berauschendes Fest (wörtlich). Die Hälfte der Besatzung des gemieteten Allradfahrzeuges wünschte sich und sich gegenseitig, dass man die Kontaktpersonen nie getroffen hätten und verzichteten aus Sicherheits- und Heimfindungsgründen darauf sich zu betrinken. Dann lieber nochmal backed beans on Toast und die Milchstrasse.

 

- Die Heimreise muss leider zensiert werden -

 

In der Nacht schliefen alle sehr unruhigt, ¼ der Mannschaft bekam Fieber und am nächsten morgen ging es allen dreckig. Doch die Fähre wartet nicht und so schleppten sich alle noch vor dem Sonnenaufgang vor das Zelt und warteten auf den Selbigen.

Und als das goldene Licht den Strand trifft, sind alle 4 still und zufrieden hängt jeder seinen eigenen Gedanken nach.

Trotz der zusetzlichen Erschwernisse wurde ganz nebenbei die Mission erfüllt: Fraser Island wurde entdeckt, die wichtigsten Naturschauspiele bewundert und Beweismaterial gibt es ebenfalls genug…

 

Die Heimreise verlief für alle, bis auf einen, mehr oder weniger schlafend und am Abend des Labour Days waren alle heimlich glücklich, dass sie in ihrem sauberen Bett die Augen schlossen und waren sich sicher:

Das nächste Mal, machen wir das alles ganz anders…

 

Weitere Geschichten aus dieser Reihe:

 

Beutel – ihr Markenzeichen (Australian Zoo am ANZAC Day den 25.04.)

 

2 Asiatinnen und 1 Deutsche entdecken die Tierwelt Australiens im größten Steve Irwine Denkmal der Welt, dem “Australian Zoo”. Begleiten sie die Mädchen an ihrem Tag, an dem sie alle Sinne gebrauchen um diese Welt für sich zu entdecken. Eine Ausführliche Beschreibung über einen Zoobesuch einer neuen Qualität. Lassen sie sich von ihrer Phantasie entführen und seien sie überrascht, wie sie selber des Fell des Koalas oder den Kängurus fühlen, während sie eigentlich Zuhause sitzen und lesen.

 

 

 

 

Der Zorn des Sandmanns (Moreton Island Trip am 26.04.)

 

Eine Reisegruppe auf Moreton Island in der Nähe von Brisbane. Es sollte ein ganz normaler Tag am Strand werden: faulenzen, baden, im Sand dösen und ab und zu mal in einen Apfel beißen.

Doch es kommt ganz anders… die gebuchte Tour zum Sandboarding wird zum Abenteuer, als sich die 70 m hohe Sanddüne, auf der schon so viele Touristen bauchlinks mit 45 km/h runtergerodelt sind, sich plötzlich als Eigentum des Sandmanns heraus stellt.

Wie schaffen es die Jugendlichen den Sandmann zu beschwichtigen, werden sie jemals den Sand wieder los, der an jeder Stelle des Körpers, einfach überall und nicht nur an der Sonnenmilch klebt und können sie von Moreton Island fliehen?

Nehmen sie auf ihrem sicheren Sofa an einer Tour teil, die sie auf eine der Sandinseln in Australien führt, bemerken sie den Sand zwischen ihren Zehen und fühlen sie die Erleichterung nach einem glücklichen Ende des Ausflugs.

 

JWD – Man ist nie ganz allein ( 1,5 Tage Farmleben)

 

„Ist es nicht sehr einsam hier draußen?“ fragt die Französin den älteren Mann auf dem Sofa. „Nie, man hat das Vieh, die Hunde und die Kängurus.“

Lesen sie aus der Sicht eines Farmers, wie man in der Wüste lebt, wie man das letzte Wasser findet und was es hier noch für Abenteuer zu erleben gibt. 1,5 Tage sind genug und man will nie mehr woanders leben.

 

 

 

 

 

 

Come to where Marika is…

Veröffentlicht in Postkarten am April 23, 2008 von flicka

 

Es wird Zeit, dass ich euch Brisbane etwas näher bringe…

Es tut mir leid, dass ich mir nicht für jeden persönlich Zeit nehmen kann… Aber ihr schafft es auch alleine!

Im Style von “1, 2 oder 3”, könnt ihr euch an den Antworten zu den Fragen versuchen und die Bilder (die jetzt endlich von meinem Fotoapparat auf den Computer gefunden haben) ordnet ihr einfach den Buchstaben auf dem Stadtplan zu.

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg! (Wie immer ist die Benutzung von Suchmaschinen und Pseudowissenschaftsstationen im Netz nicht erwünscht ;-) )

 In welchem Bundesstaat liegt Brisbane?

  1. Queensland
  2. Voctoria
  3. New South Wales

Wie viele Einwohner hat Brisbane?

  1. 835.700
  2. 1.820.400
  3. 2.005.450

Woher kommt der Name Brisbane?

  1. Die Stadt wurde am Brisbane River gebaut und wurde nach dem Fluss benannt.
  2. pris – als Abkürzung für prison, im Laufe der Zeit wurde das p zum b bane – der Fluch… Der Name „Brisbane“ entstand also in der Zeit, als die Engländer ihre Strafgefangenen nach Australien verbannten.
  3. Die Stadt wurde nach Sir Thomas Brisbane, dem Govaneur von New South Wales (1821 – 1825) benannt.

Für welches Ereignis bekommt man in Brisbane einen freien Arbeitstag?

  1. Für eine Ausstellung namens „Ekka“ (vergleichbar mit einem Tag auf der grünen Woche in Berlin)
  2. Für das „Internationale Greyhound Rennen“
  3. Für die Geburt des ersten weißen Kindes in der Siedlung Brisbane

Zuordung 

 

1. 

2.

3.

4.

5.

6.

Man, ich habe es endlich geschafft… das hat 3 Tage gedauert. Also habt Spaß!!!! ;-)

Lösung 2. Runde

Veröffentlicht in Postkarten am April 20, 2008 von flicka

Hallo Rätselfreunde,

 

auf Grund von technischen Problemen gibt es die Auflösung erst jetzt… Tut mir leid.

Also gewonnen haben:

Christiane Senst (alle richtig)

Meine Nachbarn die Kiwis (alle richtig)

Deborah Berger (alle richtig)

Christian Franzke ( gewonnen im Kreativteil)

 

Also sendet mir eure Adressen und habt etwas Geduld. Die Postkarten erreichen euch!

 

Hier die Lösungen:

1. Wombat

 

2. Der Blauzungenskink

 

 

3. der lachende Hans

 

4. Benett-Känguruh

 

5. Koala

 

6. der weiße Hai

 

und für Christian war es dieses Tier:

 

ich muss leider sagen, dass da auf allen Fotos das gleiche Tier abgebildet ist.

Es handelt sich um ein knuddeliges, süßes(1) Felltier(4) mit blauer Zunge(2), behaarten Ohren(5), Hörnern(3) und Revolvergebiss (6).

 

Im Deutschen wird dieses Lebewesen „kängufellischer Haiechsenkoala“

genannt. Bitte verzeihe mir, dass ich den australischen Namen dafür jetzt nicht im Kopf habe.

 

 

Alle anderen hatten meistens nur einen Fehler… aber es gibt noch viele Möglichkeiten eine Karte zu ergattern!!!

Vielen Dank an alle, die das Rätsel mitgemacht haben!!!

 

Auf zur neuen Runde…

Die Izzy Bizzi Spinne…

Veröffentlicht in Arrived... am April 20, 2008 von flicka

Na Frau Rosenberg, wir haben sie ja schon lange nicht mehr gesehen… nach 3 Jahren kommen Sie mal wieder zum Arzt…

 

Das hätte sicher mein Hausarzt verkündet, wenn ich bei ihm vorbei geschaut hätte, konnte ich aber nicht, denn ich bin ja hier… was passiert ist… schauen wir mal in die Krankenakte:

 

Patient: Marika Rosenberg

 

Krankheit/Beschwerde: Spinnenbiss

 

Körperteil: Mittelfinger, rechts

 

Symptom: geschwollen (mehr als das Doppelte), nässende Wunde, purpurene Verfärbung bis zur Handfläche

 

Beschreibung des Unfalls: Die Patientin war zu einem BBQ bei Tibo eingeladen (Franzose, von der gleichen Organisation). Zu später Stunde nach 4 Bier und einer Pizza, entdeckte die betroffene Person etwas Schwarzes an der Kleidung des Gastgebers und wollte das vermeintlich getrocknete Blatt von dort entfernen. Als das Opfer danach griff, griff das Blatt zurück und biss den vermeintlichen Fressfeind (es gibt mit Sicherheit einen Grund dafür, dass es da keine weibliche Form davon gibt)in den Finger. Was danach mit der Verursacherin des notwendigen Doktorbesuches geworden ist, weiß niemand. Die Gebissene griff zum Messer und wollte die Wunde etwas öffnen, damit das Gift nicht das Gleiche verursacht, wie eben die 3 Jahre vorher, als ich das letzte Mal wegen einem Bienenstich zum Arzt musste und danach 7 Tage auf der Couch bleiben musste, weil mein Bein genauso dick war, wie das einer Antilope, ja ich meine das graue Tier mit dem Rüssel…

Das Messer war stumpf und der Leidenden wurde schlecht, sie änderte ihre Gesichtfarbe in „plaine white“ und musste sich erstmal setzen.

Der Heimweg war lang und der Finger wuchs…

 

Am Montag wurde ich dann von meinen Arbeitskollegen persönlich zum Arzt gebracht. Für 5 Minuten im Sprechzimmer musste ich 60 Aus$ bezahlen und für die Tabletten, die mir verschrieben wurden, 20 Aus$. Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung, mein Finger hat wieder die normale Form und ist nur noch ein bisschen verschrumpelt…

 

Was bisher geschah… :

 

Die Arbeitssituation sieht endlich gut aus. Ich habe endlich etwas auf dem Tisch und letzte Woche war es sogar eine Aufgabe, die mich ein Stück weiter gebracht hat.

Wie man allerdings dazu kommt ist eine andere Sache. Folgendes wird dazu benötigt:

-         eine andere Gruppe

-         ein anderes Projekt

-         aufmerksame Kollegen

 

So stellt man es an:

Man fragt jeden Tag nach Arbeit, weil man nichts zu tun hat. Wenn man nichts bekommt beschwert man sich aber nicht, sondern geht zu einem Bekanten in einer anderen Gruppe und klagt sein Leid. Hat dieser Mensch etwas zu tun, ist er froh das zu hören und bietet seine Hilfe an um deine Hilfe um bekommen. Darauf lässt man sich ein und erledigt kleine Dinge für die andere Abteilung. Hat man aufmerksame Kollegen, fällt diesen bald auf, dass ihnen jemand fehlt und es wird nachgefragt. Kommt raus, dass man aus Verzweiflung für eine andere Gruppe arbeitet, kommt sofort die Eifersucht und das Revierverhalten ins Spiel: um wieder zurück erobert zu werden, bekommt man plötzlich gute Arbeit, mehr Aufmerksamkeit und keinen Leerlauf…

Mein Plan ist aufgegangen und auch wenn ich weiß, dass ich kein Fire Engineer werde, hab ich jetzt sinnvolle und wertgeschätzte Arbeit.

Die Datenbank, die ich erstellt habe war vielen ein Rätsel und ich hielt gestern auf Wunsch meiner Kollegen eine Präsentation, damit auch die Auftraggeber das Resultat nutzen können. Nachdem ich fertig war, berieten sie sich kurz darüber, dass man mich behalten müsste und schmiedeten neue Pläne für die Daten Bank. Ich sag da nur: größer und global… ein graus, denn wer muss es wieder machen… na es macht ja auch sonst keiner…

 

Das letzte Wochenende begann mit einer Einzugsparty von Heidi (Dänin – Internships). Es war ein toller Abend mit internationaler Präsents. Folgende Länder waren vertreten: Dänemark, Niederlande, Deutschland, Frankreich, Österreich, Chile, Kanada und Australien. Gemeinschaftlich wurde eine italienische Speise verzehrt und als Nachtisch gab es deutsche Haribos.

Aus Not erwächst Tugend und so wurden wir erfinderisch (nach ein paar australischen, japanischen und deutschen Bieren – Oettinger ist sogar hier eins der billigsten Biere) wie wir an unser Geld kommen könnten. Es wurde schnell klar: Wir machen einen Film: „Dynamite River“ in den Hauptrollen: Adam Sandler, Jessica Alba und Georg Bush (natürlich aus Mitleid vollkommen unendgeldlich)

 

Story:

Der Vater eines jungen talentierten Surfers (A. Sandler) wird von einem Hai getötet und gefressen. Durch dieses traumatische Erlebnis erleidet der Junge eine Phobie gegen Salzwasser und ist von da an nicht mehr in der Lage zu surfen. Das wollten seine Freunde nicht zulassen und besorgen so viel Dynamit, dass man ohne Probleme eine Monsterwelle in einem Fluss erzeugen kann. Das sollte die größte und beste Welle seines Lebens werden. Natürlich hörte sein jahrelanger Konkurrent (Georg Bush) von dieser Idee und wollte diese Welle ebenfalls reiten. Um den Jungen zu schwächen und verletzlich zu machen, schickt der Widersacher seine Freundin zu dem Jungen, die ihn aber durch ihren Körpereinsatz eher bestärkt seinen Triumph zu holen.

 

Zu den Charakteren:

Hai: schwul mit Pinguintatoo auf der Rückenflosse

Alle anderen: nur um Zuschauer in die Kinos zu bekommen

 

Ja, es ist ein völlig sinnfreier Film mit jeder Menge Sex und Spezialeffekten. Also alles um die heutige Jugend in die Kinos zu bekommen. Wir werden reich!!!!!!!!!!

 

Am Samstag fuhr ich mit zwei Arbeitskollegen (Malaysia und Taiwan) in einem japanischen Auto mit irischer Musik im Radio zwei Stunden durch Australien an den Strand. (Die Internationalität zieh sich durch meine Erlebnisse wie ein roter Faden) ;-)

Ich wollte mich selber im Surfen versuchen und wählte die einfachste Art: Bodysurfen. Leider habe ich nicht kapiert, wann der richtige Zeitpunkt ist und wurde jedes Mal von der Welle überrollt. Nach unzähligen erfolglosen Versuchen und 8L Salzwasser im Bauch, ließ ich den Ozean in Ruhe und kehrte zurück an den Strand.

 

Der letzte Sonntag repräsentierte dann die letzte Woche bis jetzt.

Am Anfang anstrengend und am Ende entspanntes Nichts -Tun.

 

Am Mittwoch war wieder Internshipstreffen und es waren sogar mal mehr Leute da, als nur wir 5. Fast alles Mädchen und fast alle aus Deutschland (eine aus Freiberg!!!). Ich habe schon lange nicht mehr so viele Deutsche auf einem Haufen gesehen. Die meisten bleiben allerdings nicht lange, nur etwa 4 Wochen in der Sprachschule und 3 Wochen Praktikum.

 

Was heute folgt:

Kurz und bündig:

Vorbereitung auf die morgige Mottoparty (Tennis) und tanzen gehen…

So, Schluss jetzt… bloß weil das Internet Zuhause die letzte Woche tot war, gibt es euch nicht das Recht noch mehr zu verlangen…

 

Ich grüße euch alle! Bleibt gesund und rächt euch nicht an den Spinnen Zuhause, die können nichts dafür ;-)

 

Bis in zwei Wochen mit einem neuen Eintrag!

 

Marika

 

2. Runde Postkarten

Veröffentlicht in Postkarten am März 30, 2008 von flicka

Hier eine neue Chance eine Postkarte zu gewinnen:

Welche Tiere verbergen sich hinter den folgenden Ausschnitten…

Es sind alles Tiere, die man mit Australien in Verbindung bringt und sehr bekannt sind.

Also, versucht euch dran! Viel Glück!!!!

w_cut.jpgs_cut.jpgko_cut.jpgb_cut.jpgk_cut.jpgh_cut.jpg

PS: Einsendeschluss wieder 2 Wochen…

1. Runde – Gewinner

Veröffentlicht in Postkarten am März 30, 2008 von flicka

Lösungen:

  1. Barbie – barbecue
  2. Bikkies – Kekse
  3. Kindie – Kindergarten
  4. Sickie – Krankfeiertag
  5. undies – Unterwäsche
  6. brecki – Frühstück
  7. freshies – Süßwasserkrokodile
  8. Coldie – kaltes Bier
  9. BYO – bring your own alcohol (in unlizenzierten Restaurants kann man seinen Alkohol mitbringen)
  10. P.O.Q. – Piss off quick („zisch ab“)

Gewonnen hat: 

Holger mit 9 richtigen in der Kategorie Richtigkeit

in der Kategorie Kreativität haben zwei Leute gewonnen: Dirk und Darius:hier die Ergebnisse: Darius: 1. Barbie -
„barb“ ist doch Bart, also ist Barbie bestimmt ein Ziegenbärtchen.
2. Bikkies – im Gegensatz zu den Smallies sind die Bikkies die Dicksten der Dicken unserer Gesellschaft, die „bodyly challenged people“. Logisch, weil Australien auch ein Problem mit Übergewicht hat.
3. Kindie – kindie? kin die? Die elterliche Entsprechung eines Vollweisen?
4. Sickie – Die Perversen der Gesellschaft.

5. undies – Untote

6. brecki – brecki ist bestimmt das Wasser, wenn es zu lange in der Sonne rumsteht

7. freshies – das Gegenteil von „brecki water“ ist „freshie water“ oder auch als Substantiv: „freshies“

8. Coldie – Den „Coldie“ hat man bestimmt, wenn man erkältet ist.

9. BYO – „Build your own“ – häufige Antwort auf Wohnungsgesuche, ausgelöst durch den knappen Wohnraum und die hohen Mietpreise in Australien

10. P.O.Q. – „Protestant or queer“ – vieldiskutierte Auswahlmöglichkeit auf dem Führerschein in Australien, seine (sexuelle) Gesinnung anzugeben  

Dirk:

1. Barbie - Kellnerin in ner BAR ;P
2. Bikkies - Die Australische Antwort auf Twinkies.
3. Kindie - ’Netter Mensch“ (wird ausschließlich für weibliche Personen verwendet)
4. Sickie - Kurze, vorübergehende, durch Krankheit hervorgerufene Unpässlichkeit. 
“Sorry I couldn’t make it yesterday, I had a SICKIE.“
5. undies - (das weiß ich wirklich!!) Schlübbor.
6. brecki – Hundefutter.
7. freshies - Pfefferminzkaubonbons ohne Zucker mit Zitronenextrakt. Oder Fahranfänger.
8. Coldie - s. Sickie.
9. BYO - Bob’s Your Uncle. (Verdammt, das könnte stimmen!)
10. P.O.Q. - Perth Order of the Queen; der älteste Australische Ritterorden.

Herzlichen Glückwunsch!!!!

(Holger ich brauch deine Adresse, Dirk deine ebenfalls (nach 2 Wochen ;-) )

Darius, du bekommst deine Karte so… ;-)

 

The ink is black, the page is white…

Veröffentlicht in Arrived... am März 30, 2008 von flicka

Flickadownunder – newspaper 

  • Politik:Die Vertreter der 3 Länder Australien (Kirsty Duchet), Frankreich (Loic Duchet) und Deutschland (Marika Rosenberg), die sich in einem Appartement der Richmond Road zusammengefunden haben, verstehen sich nach wie vor gut. Die Vorschläge von allen 3 Seiten werden diskutiert und meistens einstimmig angenommen. Deutschland, in den ersten Wochen eher zurückhaltend, beginnt auch losgelöst von den anderen Nationen zu handeln. 
  • Wirtschaft:Das Freiwilligen Projekt ist gut angelaufen. Wie in dem letzten Artikel berichtet, wurde die Ausfuhr von unbezahlten Kräften nach Australien gut angenommen und wird nun so in der Probezeit weitergeführt. Es sind noch erste Unsicherheiten, wie der einzuschätzende Bildungsstand des Austauscharbeiters und das ungewisse Know-how der Person. Doch alle Beteiligten des Unterfangens sind zuversichtlich, dass diese Unsicherheiten in Hinblick auf die Zukunft keine größeren Probleme bereiten werden. Nachdem das erste übernommene Projekt, durch den „Intern“ abgeschlossen ist, sind Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitslevel in Sicht. Wir sind weiterhin gespannt und werden das Geschehen hautnah miterleben. ;-)  
  • Finanzen:Die Konjunktur wird durch Fördergelder aufrechterhalten. Man kann derzeit nur: „ausreichend“ und „DANKE“ sagen 
  • Veranstaltungen: Ostern stand unter dem Motto: „Entdecke deine Umgebung!“ Das Wetter, das durch Expertenmeinung ungerechtfertigt schlecht gemacht wurde, war wunderbar. Ich hoffe die Wetterfrösche mussten den Regen ertragen den sie voraus gesagt haben, denn auf Grund des Vertrauens, was man Fachidioten gerne entgegen bringt, sind wir nicht campen gefahren, sondern haben uns auf Tagesausflüge geeinigt.  Am Freitag sind Loic, Philippe (Franzose, Freund der Familie) und ich gegen Abend ins Auto gestiegen und 3 Straßen weitergefahren. Wir haben, ohne Ablenkung durch fremde und neue Umgebungen, den australischen Lebensstil zelebriert. Ein Bier nach dem anderen und Boulle gespielt. Es war sehr entspannend und ein viel versprechender Auftakt in das lange Wochenende. Frankreich hat übrigens den ersten und den zweiten Platz belegt, aber man muss dazu sagen, dass ich solche einfachen Spiele einfach nicht gewohnt bin. ;-)  Am Samstag haben wir Vormittag geputzt (das ist hier offensichtlich so Tradition, denn das passiert hier jeden Samstag) und nach dem Mittag ging es für Philippe, Loic und mich (Kirsty musste Freitag und Samsatg arbeiten) ab in den Nationalpark (es gibt rund um Brisbane mehrere und ich kann mich nicht mehr erinnern welcher es war. Ich kann nur sagen, dass es nicht der am Mt. Coo-tha war, denn da gehen wir jeden zweiten Sonntag hin). Um den Blue-tongued Skink zu suche. Gefunden haben wir aber nur ein paar mittelgroße Eidechsen (mittelgroß so wie im Zoo, also diese Größe in Deutschland würde den Verdacht auf Tschernobyl lenken) und Raupen. Sehr interessant war die Fortbewegung: eine Raupe legt los, die nächste bemerkt die innere Unruhe und Spaltung der Persönlichkeit der anderen am Geruch und dockt am Hinterteil an. Einer nach der anderen klinkt sich beim Ringelpitz mit Anfassen ein und es entsteht eine Raupenpolonaise. (Wer sich an dem Olympiafasching erinnert, ungefähr so, wie Rocco und Christoph die Raupe beim Turmspringen gemimt haben ;-) oder beim Fasching „Auf der Insel“ Thomas und Christoph als Mammut (Christoph mit fällt das gerade was auf!!!)Nach der Wanderung mit mäßigem Erfolg auf der Safari, sind wir bei Philippe eingekehrt und beim Fernsehen schauen (for a few dollar more) eingeschlafen. Geweckt wurden wir von Kirsty, die endlich fertig war und mit Loic zum Geburtstag von einer Freundin ging. Philippe hat mich zum Tanzen mitgenommen.Jede Samstag ist in Brisbane Lateintanz für alle. In den ersten 1,5 Stunden lernt man die Grundschritte für Lambada, Salsa, Forhall (oder so ähnlich) und Ma… (man wie heißt der Tanz den? Bei „Dirty Dancing“ ist es der erste Tanz, wo Baby mit der alten Oma tanzt). Na egal…Also man tanzt aber nicht nur mit dem Partner am Anfang, sondern man wechselt ständig die Partner. (Merenge, vllt… das wird mit Sicherheit nicht so geschrieben… oder hieß der doch irgendwas mit Ma..? na egal)Durch das ständige Wechseln gibt es dann nach dem Unterricht keine Berührungsprobleme mehr und jeder der tanzen will, findet auch jemand, der mit ihm tanzt. Es war wirklich schön und lustig. Ich habe 3 Deutsche getroffen und in Australien hat man sowieso immer ein Gespräch am Bein, sobald man jemanden trifft.Später haben wir uns dann noch mit Kirsty und Loic in einem anderen Club getroffen und sind dann so gegen 1:00 a.m. nach Hause. Ostersonntag ging es früh los nach Stradbrook Island. Es war wie im Bilderbuch. Weißer Strand, hellblaues Meer und die Lifeguards auf den Felsen (knallharte Wasserrettung!) Beim betreten des Strandes fiel mir ein Ton auf, der uns auf unserem Weg begleitete. Zuerst dachte ich, das wären die Flip Flops von Kirsty, aber nachdem ich auch diese Geräusche mit nackten Füßen machte, ließ ich die Theorie fallen und überzeugte ich davon, dass es der Sand war. Immer wenn man Auftrat quietscht der Sand. Das Geräusch ist so ähnlich, wie wenn man mit feuchtem Finger über einen Luftballon fährt, nur nicht so laut. Das ist echt witzig.Der Ostersonntag war ein echt fauler Tag. Wir ließen uns am Strand nieder, cremten uns ein und gingen ins Wasser. Die Wellen waren riesig und die Strömung war so stark, dass ständig die Füße weggezogen wurden. Nach dem Wellenspringen, eincremen und schlafen. Als wir wieder wach waren, abkühlen im Ozean (wenn man es abkühlen nennen darf). Zum Mittag gab es Kartoffelspalten mit Creme- und Chillidip und am Nachmittag Sonnenbrand an der Rückseite der Oberschenkel. Für die folgende Woche sah ich aus vom Rücken abwärts aus, wie ein typische Tourist eben aussieht: weiße Bikini Abzeichen und knallrote sonnenverbannte Stellen. Zu diesem Zeitpunkt imitiere ich eine sich häutende Schlange und werde nicht weiter darauf eingehen…Den Unterschied zum Mittelmeer merkt man nicht nur an den Temperaturen. Als wir aus dem Wasser kamen, überflog uns ein Hubschrauber und Aussis auf Jet Skis preschten am Strand entlang… HAIALARM! Das bedeutet unmissverständlich raus aus dem Wasser, in einer Reihe am Strand aufstellen und grooooße Augen machen… leider habe ich ihn nicht gesehen. Die (knallharte) Wasserrettung hat ihren Job ernst genommen und ihn vertrieben.Auf der Fahrt zum Strand hätte ich die Möglichkeit gehabt mein erstes Känguru zu sehen, überfahren am Straßenrand, aber ich denke es war besser nicht hingeschaut zu haben… ;-)  Am Ostermontag schlossen wir die Osterpause so ab, wie wir sie begonnen haben, faul (nach einem 5km Lauf auf den Mt. Coo-tha). Letzte Woche lernte ich dann endlich die anderen „Interns“ kennen. Unglaublich, in einer 2 Mio. Stadt befinden sich nur 5 Leute, die hier dieses Programm machen. Ich habe mehr erwartet. Ich traf also: Augustin aus Chile, Heidi von Bornholm (Dänemark), Tibo aus Frankreich und Andreas aus Österreich. Alle haben gemeinsam angefangen und schon 6 Wochen hinter sich. Aber sie haben mich nett aufgenommen. Gestern haben wir BBQ auf einem selbstgebauten Grill veranstaltet und auch hier hab ich meinen Platz als Feuerentfacherin und Grillmeisterin gefunden (was für eine Überraschung… ;-) ) 
  • Sport: 
  • Capoeira:Wir schickten unsere verdeckte Sportermittlerin los um die Capoeira Gruppe von Brisbane zu finden und zu testen… So einfach wie es klingt gestaltete sich das ganze für unsere Mitarbeiterin nicht. Die notwendigen Assesoires  im Gepäck und nach einer halben Stunde Fußmarsch versprach die Übereinstimmung der recherchierten Adresse Erfolg. Die nun schon in Schwierigkeiten erprobte, routinierte Auftragssportlerin ließ sich nicht von den großen Schaufenstern in denen Teppiche angeboten wurden, was normal für Teppichläden ist, aus der Ruhe bringen. Der Adlerblick unserer Topspionin erspähte eine winzige Tür, die offensichtlich in die erste Etage über den Teppichladen führte und sie schlüpfte hindurch. Eine alte Holztreppe ermöglichte den Weg nach oben und die ihr bekannten und vermissten Klänge ließen sich vernehmen. Doch was sie dann sah war ernüchternd. Ein winziger Raum mit Holzplatten af dem Fußboden, Umkleidekabinen oder Duschen gab es nicht, ein winziges Klo in bescheidenem Zustand war alles was sonst an abgetrennten Raum zur Verfügung stand. Unsere gut getarnte Testsportlerin nutzte die Einladung des Trainers, an dieser Trainingseinheit kostenlos teilzunehmen. Im Internet stand, hellgrüne Kordeln sollten sich bei den Anfängern einfinden, nach den ersten Minuten wurde klar, die Anfänger waren tatsächlich Anfänger. Sie konnten noch nicht einmal Ginga laufen geschweige denn einen Tritt oder eine Ausweichbewegung. Der Traum von Capoeira in Brisbane starb, denn dafür wollte und konnte unsere, in andere Projekte (siehe Wirtschaft) eingebundene, Specialagentin keine 100 Aus$/ monatl. ausgeben. 
  • Radsport:Sportliche Ausarbeitung braucht jeder und Den-ganzen-Tag-im-Büro-Sitzer besonders. Die gewünschte Sportart kann nicht ausgeführt werden, also muss eine Alternative gefunden werden…Wie wäre es mit einem Fahrrad? Zur Arbeit und zurück sind es wahrscheinlich gute 20km: Man spart das Zugticket  und macht Sport, außerdem ist im Winter Trockenzeit…Die Entscheidung fiel mitten in der Nacht: ich kaufe ein Fahrrad. Gestern machte ich mich auf die Suche und fand „Bug“. Er ist nicht das beste Fahrrad der Welt und auch nicht das schönste und neuste, aber er tut das was ein Fahrrad tun sollte. Sein Preis war 200 Aus$, aber das war für dieses 2nd hand bike zu teuer. Ich versuchte mich im Handel: Ich fragte wie viel er will: er zeigt das Preisschild, ich warte 15 Sek und sagte dann: ich habe 150 Cash bei mir. -Kurz Stille- „Deal“. Yeeeeaaaah.50 bugs less (er hatte seinen Namen)…Er bot mir noch für einen guten Preis einen Fahrradhelm und ein Schloss an und so kommt es, dass ich das erste Mal in meinem Leben mit Helm Fahrrad fahre. 
  • Rugby:Brisbane Broncos vs. Cowboys. Das Spiel war gigantisch, der Sieg unabwendbar und die Stimmung atemberaubend…Natürlich jubelte ich für die Broncos und das brachte meiner Meinung nach diesen Endpunktstand von 36 : 2 für die Brisbaner Mannschaft!!!!Let`s Go Broncos! Let`s Go!
  •  Ländertypisch? Hier noch ein paar Eigenheiten der Aussis: Gespräche werden grundsätzlich mit jedem und überall angefangen, wenn man Lust hat. Ebenso gern wird einfach mal gehupt. Auch wenn kein Grund besteht. Wahrscheinlich wollen sie einfach sagen: Hallo, ich bin hinter dir, du bist nicht allein…Ich hab keine Ahnung! Brisbane ist unglaublich sauber. Papier oder Müll liegt höchstens am Sonntagmorgen herum. Ansonsten keine Hundehaufen, keine leeren McDonaldstüten, sehr selten Zigarettenstummel. Ein weiteres Mysterium der Stadt. Wie in der Sächsischen Schweiz wird auch hier beim Wandern gegrüßt. Das Styling ist schrecklich. Aber es spielt keine Rolle. Du kannst auf der Straße rumlaufen wie du möchtest, du wirst keines Blickes gewürdigt.In Brisbane herrscht Stylingfreiheit, was der Stadt einen schrecklichen aber durchaus interessanten Modegeschmack eingebracht hat. Die Preise werden offensichtlich nach europäischem Standard angegeben. Ein kg Möhren kostet 1,98 Aus$. Die Kuriosität ist, dass es hier keine 1 oder 2 Centmünzen gibt. Man rundet einfach auf 2 Aus$ auf… Wenn Australierinnen (ich konnte es leider nicht auf dem Männerklo testen) die Wahl haben, gehen sie nicht auf die Toilette, wo der Klodeckel unten ist. (Selbst getestet auf dem Klo auf Arbeit ;-) ) Bilder folgen: Ich muss erst auf das Kabel des Fotos warten… Sorry! Ich hoffe es geht euch allen gut. Wenn ihr Lust habt meldet euch mal!Liebe Grüße an jeden! Fllicka down under

Ist es die da…?

Veröffentlicht in Arrived... am März 21, 2008 von flicka

 Ja, wahrscheinlich, es könnte aber auch einer von den anderen 5 Neuen sein… ARUP scheint einen ziemlichen Verschleiß zu haben, denn es fangen jede Woche neue Leute an… na ja nicht drüber nachdenken. Meine erste Woche hab ich also gemeistert. Aber so richtig zu bestehen, gab es nichts… Am Montag war die Einführung. Man kann es zusammenfassen mit: ARUP hier, ARUP da… wir verändern die Welt und sie werden dabei helfen…Die 5h waren etwas zu viel für mich, das Resultat: Main storage overload, bloß schnell nach Hause. Am zweiten Tag gab es ein Meeting, nach einer viertel Stunde war ich raus… (ich dachte mir in der Zwischenzeit aus, was man denn so an der Welt verändern kann, wurde aber immer unterbrochen um gefragt zu werden, ob jemand zu schnell geredet hat… also auf beiden Seiten keine Resultate zu vermelden). Am Mittwoch wurde es besser mit der Verständigung, schließlich hat nur ein Buch zu mir gesprochen. Den Building Code Australia (gleich zu setzen mit der dt. Bauordnung) kann ich jedem wärmsten empfehlen, der zu viel Kaffee getrunken hat. Man schläft nach der 2. Seite ein… garantiert. Am Donnerstag gab es einen Lichtblick! Ich durfte etwas fertig stellen! Ganz alleine für eine Firma einen Anhang zu einem Vorschlag, der schon genehmigt wurde noch mal ins Reine schreiben!!! Ich war der Held der Stunde! ;) Leider hielt das nicht lange an, es waren ja nur drei Sätze, von denen 2 wieder komplett gelöscht wurden, da vorher schon ein Student Mist gemacht hat und der zu ändernde Absatz war ganz hinfällig… NEIN, ich brauche euer Mitleid nicht. :P Am Donnerstagnachmittag durfte ich mich dann schlau machen über AFFF (Aquaeus filming fire foam oder so). Ebenfalls für ein Projekt der Fire-Group. Das habe ich wirklich in der Tat ohne Hilfe gemacht und mein erstes Lob kassiert. Am Freitag ging es weiter mit dem BCA. Im Großen und Ganzen kann man die Woche vergessen, aber das muss jedem klar sein: es kann nur besser werden (und wenn man vernünftig darüber nachdenken würde: fällt es einem ein: man muss sich ja erst einarbeiten) Die Kollegen sind sehr nett. Insgesamt haben wir in unserem Bereich 14 Nationen vertreten (wenn ich mich recht erinnere) und hier muss mal wieder feststellen, die Asiaten überrennen uns. Sie sind ganz klar in der Überzahl. Danach kommen die Europäer (UK, Schweden, Dtl) und dann Australien und Neuseeland. Die Schweden sind, wie auch in Europa, die Spitzenleute. In unserer Abteilung sind 2 davon (Universität Lundt: Fire Engineering). Von denen können wir uns ne Scheibe abschneiden (möglichst dick). Aber ich habe noch was festgestellt: Ich weiß jetzt warum ich gelernt habe… und ich bin froh darüber. Ganz ehrlich. Hier sieht man, dass es sich auszahlt. Wenn man hier nichts mehr weißt, ist man verloren. Insgeheim bin ich ganz froh, dass ich mich erst mit der Bauordnung auseinander setzen muss. Den ich denke mir: hier hat man nichts zu lachen, wenn man alles im Taschi „vergessen“ hat… Ich habe ein Stück Gerechtigkeit auf meinem neuen Kontinent gefunden! Besonders auffällig an meinem neuen Kollegenstamm ist: die Verfressenheit! Eine Stunde auf einen Kuchen warten ist Folter… das ist mein Ernst. Nach dem Mittag wird sofort gefragt, wer den nächsten Kuchen mitbringt und um einen Schuldigen zu finden, ist jeder Anlass relevant. Geburtstag, Hochzeiten, Abschiede, Verleihungen, Feiertage alles wird zu Kuchen gemacht (oder wenigstens Süßigkeiten) Es ist phänomenal! Für mich nicht und ich glaube, dass meine Fastenzeit daran Schuld ist, dass ich noch nicht so richtig angekommen bin… aber nach Ostern, da werden sie sich wundern!!! Ha ha!! In so einem Großraumbüro gibt es die verschiedensten Leute… Zwei Damen machen sich auf ganz besondere Weise bemerkbar: wenn sie vorbei laufen, wackelt mein Tisch, bebt die Erde und die Vibrationen kriechen meinen Stuhl hinauf… Australien ist nach Amerika, das Land mit den meisten Übergewichtigsten und das merke ich sehr deutlich, denn sie sitzen beide gleich neben mir… J Da jetzt bald die zweite Woche rum ist, kann ich vermelden, dass ich ein eigenes Projekt habe: Data Base Design Fire… alles was eine Wärmeabgaberate besitzt und untersucht wurde, wird dort aufgenommen, um Projekte schneller bearbeiten zu können… es ist langweilig, aber man kommt sich wichtig vor. So, ich weiß, dass dieser Text nicht gerade meine eigentliche Kreativität beim Schreiben wieder spiegelt und ich schäme mich dafür! Wer bis hier hingekommen ist: Lob und Hochachtung! Ich vermisse euch! Passt auf euch auf und macht keine Dummheiten, dafür bin ich zuständig! 

Liebe Grüße an alle!

flicka

 

 

 

 

 

PS: hier noch meine Kontaktdaten:

 

Briefe sind immer willkommen: ;-)

 

Marika Rosenberg

c/o Duchet

Unit 206

18 Richmond Road

Brisbane, QLD

4170 Morningside

 

 

(Pakete oder wichtige Unterlagen an:

Rosenberg c/o Kirsty Duchet

PO Box 1511 Newfarm QLD 4005 Australia)

 

 

Telefon:

00610738992508

ich bin euch 9h vorraus

 

 

Ich freue mich über jeden Anruf oder über jeden Brief… ihr fehlt mir nämlich!